Lichtblicke

Herla / pixelio.de
Herla / pixelio.de

Hier sammeln wir Beispiele aus allen Berufsfeldern unseres Arbeitsalltags, die uns motivieren und Spaß machen, weil sie unserem Beruf einen Sinn geben. Und Ihrer Gesundheit dienen. Tag für Tag, Nacht für Nacht. Denn ohne ApothekeR fehlt Dir was!

Horrorwichteln leicht gemacht!

Gabriela Aures : 18/12/2016 21:43 : Bürokratie und Absurdes, Lichtblicke, Neu, Was uns nervt

Dickimatz / pixelio.de
Dickimatz / pixelio.de

Weihnachts-Wichteln kennen Sie. Aber derzeit erfreut sich auch das sogenannte „Horrorwichteln“ immer größerer Beliebtheit. Es gehört zur Vorweihnachtszeit wie Glühwein, Punsch und Plätzchen und wird mittlerweile sogar von bundesdeutschen PolitikerInnen unterstützt und gefördert. Anders kann ich mir gerade als Apothekerin die Vehemenz, mit der einzelne Personen mit ihren Äußerungen die Öffentlichkeit belästigen, sonst nicht erklären.

Was oder wen braucht also eine gesellige Runde von, sagen wir mal,
Apothekerinnen und Apothekern zu einem gelungenen Abend voll Horror (also außer Alkohol und Gebäck)? more »

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Ohne ApothekeR fehlt auch der SPD was! – Bericht über unser Gespräch

ApothekeR : 25/11/2016 20:14 : Lichtblicke, Neu

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mit Dank an Ulrich Hampel und seinen Mitarbeiter

Eigentlich hatte es ein Gespräch über die Irrungen und Wirrungen im Apotheken-Alltag durch zu viel Bürokratie, mangelhafte Vergütungsanpassung und vor allem die wiederholten Eingriffe seitens der Retaxationsstellen der Krankenkassen werden sollen, zu dem sich Apotheker Thomas Brongkoll aus Steinfurt und MdB Ulrich Hampel (SPD) aus Dülmen bereits im Sommer verabredet hatten. Seitdem ist jedoch viel passiert und so stand beim heutigen Treffen natürlich die jüngste Entscheidung des EuGHs und die Auswirkungen auf die Situation der deutschen Apotheken und der Gesundheitsversorgung im Mittelpunkt.
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Notdienst – auch in Zukunft noch so?

Thomas Luft : 06/11/2016 03:07 : Lichtblicke, Neu

emergency-1137137_640Gerade (Samstag) sitze ich im Notdienst und bin heute mal wieder beeindruckt, was so alles bei mir aufschlägt, wo ich helfen kann und wo ich hätte helfen können, wenn die Krankenkassen nicht schon jetzt einen Strich durch die Versorgungs-Rechnung gemacht hätten:

Eine Diabetikerin mit Insulinumpe ist bei ihrem Freund zu Besuch. Das Insulinfläschchen neigt sich dem Ende zu und sie hat den Adapter von der Pumpe zur Durchstechflasche zu Hause vergessen. Da ist guter Rat teuer, denn wir sind seitens der Krankenkassen aus der Pumpenversorgung (Hilfsmittel) quasi ausgeschlossen und haben hier keine passenden Adapter vorrätig. more »

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Ja, ich gestehe! – Gedanken zum EuGH-Urteil

Gabriela Aures : 28/10/2016 22:07 : Bürokratie und Absurdes, Lichtblicke, Neu, Was uns nervt

Bredehorn Jens / pixelio.de
Bredehorn Jens / pixelio.de

Ich bin Teil einer Verschwörung, gehöre zur „Pharma-Mafia“, treibe in Deutschland die Preise für die Medikamente vom Arzt (=Rx) in schwindelerregende Höhen, profitiere von einem korrupten Gesundheitssystem, das wir Apothekerinnen und Apotheker uns nicht nur ausgedacht haben, sondern auch seit dem Mittelalter mit Morgenstern, Revolver und Lobbyarbeit vehement verteidigen, bereichere mich an Leid und Siechtum der Kranken, kann gar nicht genug kriegen von Geld-Geld-Geld und möchte jetzt auch noch verhindern, dass jemand seine Medikamente billiger bekommt!

So oder so ähnlich scheint bei einigen Leuten die Vorstellung über das Apotheker-Dasein zu sein… Nein, wir sind nicht bei den täglichen Schmuddel-Sozialneid-Dokusoaps der Privatsender (Wer verklagt die übrigens mal wegen „intellektueller Folter“ vor dem EuGH?), sondern bei den Medien, die bisher eigentlich eine gewisse geistige Grundausstattung vorausgesetzt haben. Wobei das bei der Mehrheit der Kommentatoren wohl bezweifelt werden muss….

Was ist passiert? more »

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Warum wir sonst noch wichtig sind

Thomas Luft : 19/09/2016 21:48 : Lichtblicke, Neu

© Tim Reckmann / pixelio.de
© Tim Reckmann / pixelio.de

Klar, Apotheken versorgen Menschen mit Arzneimitteln. Das ist unser gesetzlicher Auftrag und dafür erhalten wir a) unser Honorar und b) einige – wie ich inzwischen meine – zweifelhafte Privilegien (Stichwort „Apothekenmonopol“). Daneben tun wir aber noch viel mehr:

  • Wir sind DER Ansprechpartner für kleine Wehwehchen und „Befindlichkeitsstörungen“. Ohne Wartezeit, ohne „Sprechstunde“, einfach immer, wenn die Apotheke geöffnet hat. Und manchmal bekommen wir für gute Ratschläge auch mal kein Geld, so wie letztens bei einem Kunden, dessen Mutter verreist war und der sich Sorgen machte, weil sie ihren „Blutverdünner“ nicht dabei hatte.

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Von Nudeln, Pillen und ohneApothekerfehltdirwas

Gabriela Aures : 18/07/2016 20:53 : Lichtblicke, Neu

Bildquelle Andreas Hermsdorf / pixelio.de
Bildquelle Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Ich wohne stadtnah, aber trotzdem ländlich.
Selbst die angrenzende „Großstadt“ ist nicht sooo groß, wie sie gerne tut oder wäre.

Meine Apotheke ist eine „Landapotheke“ – überwiegend Stammkunden, die meinen Kolleginnen und mir seit 17 Jahren die Treue halten – oder „nachwachsen“.

Die Jugendlichen sind mit meiner Tochter aufgewachsen, kennen sich seit Kindergarten oder Grundschule. Mit den Erwachsenen zusammen bin ich älter geworden.

So passiert es eben immer wieder, dass ich beim örtlichen Supermarkt am Nudelregal nicht nur nach den Spaghetti suche, sondern sich ein „Beratungsgespräch“ ergibt: more »

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Ohne ApothekeR fehlt mir was? – Die „schönsten“ Vorurteile

Gabriela Aures : 21/05/2016 21:42 : Lichtblicke, Neu, Zahlen

redsheep / pixelio.de
redsheep / pixelio.de

Ohne ApothekeR fehlt mir was?

Was denn? Wieso denn? Ich bestelle im Internet, da ist alles billiger!

Ooch…. Da gibt es so Einiges, was die Apotheken vor Ort tun. Und immer geht es dabei um Ihre Gesundheit! Und weil wir seit Jahrzehnten so leise und unaufgeregt, aber mit Herzblut und Fachwissen für Sie arbeiten, scheint das selbstverständlich und manches Vorurteil macht sich breit.

1. Schachteln raussuchen kann auch ein Automat, eine Abgabestelle oder das geht per Internet – aber sicher viel billiger!

Nein – denn hier geht es „ums Eingemachte“, nämlich um nichts Geringeres als Ihre Gesundheit! more »

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Gut gebrüllt, Löwe! – Wenn aus Resonanz Recherche wird

ApothekeR : 12/04/2016 15:59 : Lichtblicke, Neu, Was uns nervt

Marion / pixelio.de
Marion / pixelio.de

Für Ihre launige Glosse über ihre Erfahrungen in mehreren Berliner Apotheken bekam die Journalistin Karin Stemmler von der Berliner Zeitung jede Menge Resonanz. Viel Verständnis von Apothekenkunden und ziemlich aufgeregte Kommentare vor allem von jeder Menge Apotheker-Kollegen, die sich zu unrecht an den Pranger gestellt fühlten.

Ein ideales Klima also für einen „richtigen“ Artikel über die Hintergründe dessen, was die sonst so sanften Apotheker aus der Haut fahren ließ! Und so ist der Artikel „Ich verstehe, wenn Patienten sauer sind!“ in der Berliner Zeitung vom 12.04.16 das Ergebnis eines mehrstündigen Besuchs in einer Apotheke, bei dem mit Frau Stemmler eine Journalistin, der ihr Beruf am Herzen liegt, auf eine Apothekerin traf, die ihren Beruf mindestens ebenso liebt. Aber lesen Sie hier den Artikel in der Berliner Zeitung selbst!

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http://www.berliner-zeitung.de/berlin/apothekerin-kemmritz-versteht–wenn-patienten-sauer-sind-23870370

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Nachbarschaftshilfe?

Kerstin Kemmritz : 25/03/2016 10:49 : Lichtblicke, Neu

Wir schreiben das Jahr 2016. Es sind Osterferien: Die Bundeshauptstadt mutiert zur medizinischen Diaspora, da annähernd alle Ärzte der Nahversorgung entweder im Urlaub oder zur quartalsendlichen Fortbildung sind. Patienten und Apotheker sind auf sich selbst gestellt…

Die gut achtzigjährige Dame, die an so einem Tag die Apotheke meines Mannes betritt, hatte bereits mehr als genug Pech: Bei einem typischen Kleindelikt (Überfall mit Handtaschenraub im Fahrstuhl) wurde sie so an der Schulter verletzt, dass diese operiert werden musste. Zur Verhinderung einer Thrombose muss sie sich nun täglich Heparin spritzen. Oder besser: spritzen lassen, denn einhändig ist sie nicht in der Lage, das zuverlässig selbst zu erledigen.

Sie geht daher regelmäßig zu ihrem Hausarzt, der nun allerdings auch in den Osterferien ist. Eine Vertretung gibt es nicht, die Erste-Hilfe-Stellen der Krankenhäuser sind für so etwas eigentlich nicht zuständig, der kassenärztliche Notdienst auch nicht und eine Hauskrankenpflege ist so schnell auch noch nicht organisiert. Also nach dem Überfall nun auch noch Thrombose? more »

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Palliativversorgung, Schmerzpumpen und die Krankenkassen

Christian Meisen : 17/03/2016 12:15 : Lichtblicke, Neu

Als palliativversorgende Apotheke mit den Versorgungsformen „Hospiz, Allgemeine Ambulante Palliativversorgung und Spezielle Ambulante Palliativversorgung“ (SAPV) wundern wir uns im „Innenverhältnis“ zu unseren „Partnern“, den Krankenkassen, langsam über gar nichts mehr. Erst recht nicht nach Einführung der DRG`s 2013 auf den Palliativstationen der Krankenhäuser, denn …….

9 Tage (allerhöchstens 11) müssen reichen, um entweder gestorben zu sein oder stabilisiert zum Sterben in das häusliche Umfeld oder in ein Hospiz (Cave: Wartelisten!) entlassen zu werden!

Dies geschieht mit Regelmäßigkeit sehr häufig am Freitag, wenn das Pflegepersonal dank Wochenende sich zu halbieren droht.

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Auch manche Kinder sind „herzkrank“…

D.Schreiner : 05/03/2016 16:24 : Lichtblicke, Neu

Vorgestern war mal wieder „Rezepturtag“! „Rezepturen“ sind Arzneimittel, die individuell  auf den Patienten zugeschnitten in der Apotheke hergestellt werden. Neulich wurde ich von einer Kundin ziemlich ruppig angeschimpft, warum so eine Rezeptur immer so lange dauern würde, denn Kuchen backen dauert auch nicht so lange ….

Natürlich war auch vorgestern eine Kollegin krank und die Arbeit stapelte sich und dann kam noch dieser Vater mit zwei Rezepten für sein Kind! Darauf standen vier Sorten Kapseln und ein Saft! Alles muss in der Apotheke hergestellt werden, da es die erforderlichen Medikamente nicht in einer kind-gerechten Dosierung fertig gibt! Jetzt denkt jeder: die Apotheker haben das ja gelernt, also muss das auch mal eben klappen! Aber so einfach ist das leider nicht! more »

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„Ich soll Ihnen ein großes Lob bestellen!“

Kerstin Kemmritz : 03/03/2016 17:24 : Lichtblicke, Neu

Der Mann sah wirklich schlecht aus. Ganz fahl im Gesicht und stark hustend kam er zur Tür herein. „Ich habe – hust, hust – die Grippe. Was haben Sie da für mich?“ Nachdem wir geklärt haben, dass er sich schon seit ein paar Tagen quält, es ihm schon lange nicht mehr so schlecht gegangen ist, er langsam gelblichen Schleim in der Nase hat und sich nachts halb tot hustet, empfehle ich ihm dringendst den Gang zum Arzt. Er wirkt wenig begeistert, fügt sich aber in sein Schicksal. „Na wenn Sie meinen, dass Sie nichts für mich haben…“

Zumindest nichts so richtig stark Wirksames.

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Ich liebe Feiertagsnotdienste!

Kerstin Kemmritz : 03/03/2016 17:10 : Lichtblicke, Neu

Martin Berg / pixelio.de
Martin Berg / pixelio.de

Doch, wirklich! Da kann man noch so richtig Apotheker sein, Alternativen für die ausverkauften Erstwünsche suchen, „richtig“ wirksame Kombinationen zusammenstellen, von deren Wirkung man selbst und nicht nur die Nachbarin oder die Arzthelferin überzeugt ist.

Die Kunden BEDANKEN sich: „Ist das schön, dass Sie da sind!“ „Das ist so toll, dass hier eine Apotheke auf hat!“ „Wie gut, dass es sie/Sie gibt!“ Keiner meckert über die Preise, im Gegenteil: Trotz 2,50 € Notdienstgebühr gibt es noch Trinkgeld! Die Ärzte sind gesprächsbereit (Doch echt, selbst in der Rettungsstelle!) und mit dem vorgeschlagenen Austausch EINVERSTANDEN! („Na klar können Sie auch Cefuroxim geben statt Cefaclor-Saft. Ist mir sogar lieber, ich dachte nur, der ist nicht lieferbar?“)

Dank Privatrezepten gibt es kein Retaxrisiko (erst mal…) und sogar der Bereitschaftsarzt der KV ruft vorher an, welche Morphin-Ampullen denn vorrätig sind! SO macht Apotheker-Sein Spaß und Sinn! Wir haben einen tollen Beruf! Manchmal.

Liebe Grüße an alle Notdienst-Berufe!

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Ein Tag aus dem langweiligen Leben eines Schubladenziehers

Pharmazeuse : 02/03/2016 13:26 : Lichtblicke, Neu

Es begann mit dem Anruf meiner PTA um 8.10 Uhr, als ich mir beim Physiotherapeuten die Gräten einrenken ließ:

„Hier steht der Techniker für die (seit Weihnachten nicht mehr klingelnde) elektrische Schiebetüre und er will sie still legen, was sollen wir tun?“ more »

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Es gibt so Tage ….

Gabriela Aures : 01/03/2016 22:44 : Lichtblicke, Neu

…da möchte man am liebsten schon um halb neun wieder schnell nach Hause, ins Bett und mindestens 3 Wochen nicht mehr aufstehen, denn es kann (vermeintlich) nicht besser werden.
Oder zumindest leise im Keller weinen.

Meistens beginnt so ein Tag damit, daß die Kontaktlinse nicht ins Auge will, dann endlich hält, dafür tränt das Auge so, daß die Wimperntusche verwischt und nach einigermaßen halbseitig erfolgreicher Wiederherstellung vergißt man anschließend, die Kaffeetasse auch unter den extra dafür erfundenen Pad-Automaten-Ausguß-Strahl zu stellen.
Egal – die Zeit wird knapp, es muß auch irgendwie ohne Kaffee gehen.

Nahezu nur halbseitig geschminkt und ohne Koffein-Schub „entere“ ich die Apotheke . more »

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Gestatten – Ihre Apotheken am Ort !

Gabriela Aures : 01/03/2016 19:37 : Lichtblicke, Neu

„Schön, Sie zu sehen , geht es Ihnen wieder besser ?“

Ich freue mich, wenn sich mein Gegenüber an mich  und an das letzte Gespräch erinnert.

Geht es Ihnen auch so ?

Dann sind Sie hier bei uns richtig !

Wir sind da, wo Sie leben.
Wir sind da, wenn Sie uns brauchen – jeden Tag, jede Nacht, an Ostern, Weihnachten und Silvester.
Wir sind da, wenn Sie schwanger sind,
wenn Ihr Kind krank ist,
wenn der Insulin-Pen repariert werden muß,
wenn Sie Fragen zur Anwendung Ihrer Medikamente haben,
wenn Sie eine extra angefertigte Salbe benötigen.

Und auch am Ende des Lebens sind wir für Sie da. more »

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Ich liebe meinen Beruf, eigentlich…

Sabine Ergezinger-Dettmeier : 01/03/2016 19:10 : Lichtblicke, Neu

Andrea Damm / pixelio.de
Andrea Damm / pixelio.de

Ich liebe meinen Beruf.

Ganz ehrlich.

Schon mit 13 Jahren stand für mich fest, dass ich Apothekerin werden wollte.
Und als ich nach einem harten, sehr lernintensiven Studium endlich meine Approbation in Händen hielt, stand ich jeden Tag in der Apotheke und es überlief mich ein Glücksschauer, weil es genau MEIN Beruf war.

Das ist bis heute so!
Aber es hat sich leider so viel verändert, was mir und meinen KollegInnen eine immense Leidensfähigkeit abverlangt. more »

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Kinderkapseln

Kerstin Kemmritz : 29/02/2016 16:11 : Lichtblicke, Neu

Kapselherstellung in der Apotheke gehört zu den wichtigsten Aufgaben in der Arzneimittelherstellung, aber auch zu den langwierigsten, schließlich muss und möchte man dabei so genau wie möglich arbeiten. Kapseln sind echte Handarbeit. Gut, wenn man dafür ein wenig Zeit bekommt. Am besten ein paar Tage.

Bei uns musste es schnell gehen, denn das junge Mädchen hatte vergessen, sein Rezept über die Spezialdosierung der stimmungsausgleichenden Kapseln rechtzeitig einzulösen. „Schuld eigene“, könnte man jetzt sagen, aber der wehmütige Blick stimmte mich milder. Bei wem war nicht schon mal was Wichtiges unter die Räder geraten? Es tat ihr jedenfalls erkennbar leid. more »

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