Gut gebrüllt, Löwe! – Wenn aus Resonanz Recherche wird

Marion / pixelio.de
Marion / pixelio.de

Für Ihre launige Glosse über ihre Erfahrungen in mehreren Berliner Apotheken bekam die Journalistin Karin Stemmler von der Berliner Zeitung jede Menge Resonanz. Viel Verständnis von Apothekenkunden und ziemlich aufgeregte Kommentare vor allem von jeder Menge Apotheker-Kollegen, die sich zu unrecht an den Pranger gestellt fühlten.

Ein ideales Klima also für einen „richtigen“ Artikel über die Hintergründe dessen, was die sonst so sanften Apotheker aus der Haut fahren ließ! Und so ist der Artikel „Ich verstehe, wenn Patienten sauer sind!“ in der Berliner Zeitung vom 12.04.16 das Ergebnis eines mehrstündigen Besuchs in einer Apotheke, bei dem mit Frau Stemmler eine Journalistin, der ihr Beruf am Herzen liegt, auf eine Apothekerin traf, die ihren Beruf mindestens ebenso liebt. Aber lesen Sie hier den Artikel in der Berliner Zeitung selbst!

BLZ_15-12

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/apothekerin-kemmritz-versteht–wenn-patienten-sauer-sind-23870370

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Frühlingsgefühle ?

Ich wollte was Launiges, was zum Schmunzeln schreiben – schließlich drängt der Frühling mit Macht ins Land,  die Uhren laufen auf Sommerzeit (ICH liebe sie) und für Nicht-Allergiker beginnt die schönste Zeit des Jahres.

Es kam mal wieder anders…..

Eine Kollegin verwies in facebook auf einen Artikel in der Berliner Zeitung vom 24. März, in welchem sich die Autorin Frau Stemmler über die Apotheken aufregt: Zuviel Nebensortiment, zuwenige Medikamente auf Lager, immer, immer, immer, müßte bestellt werden, nichts wäre jemals da ….

Da war es wieder – das Unverständnis in weiten Teilen der Bevölkerung, was in den Apotheken im Hintergrund an „Bürokratie“ so alles anfällt, warum oft Medikamente bestellt werden müssen
(In manchen Fällen hat ein und die selbe Krankenkasse für eine kleine Schachtel und eine große Schachtel des gleichen Medikamentes ZWEI verschiedene Hersteller als Rabatt-Vertrags-Partner!),  warum wir soviel Zeit mit dem Blick in den Computer statt in die Augen des Kunden/Patienten verbringen müssen.

Aber: Halten wir uns ohne Begründung nicht an die von den Krankenkassen geschlossenen Rabattverträge, bekommen die Apotheken das Medikament schlichtweg überhaupt nicht bezahlt…. und bei ca. 134 Krankenkassen kommen einige Verträge zusammen, die es zu beachten gibt!  Im April gibt’s übrigens wieder neue Verträge – wir können uns ALLE schon mal einfürchten! Weiterlesen

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