Herzlich Willkommen!

MrPille2„Ohne ApothekeR fehlt Dir was“ ist am 29.2.16 an den Start gegangen und ist somit ein neuer Blog von Apothekern, aber nicht nur für Apotheker, sondern für Jedermann und -frau, also für die Öffentlichkeit, Politiker und alle sonstigen Entscheider. Wir sammeln hier, was uns gut und wichtig an unserem tollen Heilberuf erscheint und was uns so richtig nervt!

Denn unser Berufsalltag hat inzwischen jede Menge Licht und Schatten zu bieten, von denen die meisten Leute gar nichts wissen! Das soll sich ändern und darum wollen wir darüber informieren und aufklären, was uns motiviert und Spaß macht und was uns nervt und oft genug an den Rand der Weißglut oder Verzweiflung bringt. Denn es muss sich gewaltig etwas tun, damit wir da bleiben, wo wir gebraucht werden!

Darum, liebe Kollegen: Machen Sie mit, schreiben Sie mit! Es geht ganz einfach! Wie? Weiterlesen

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Nach Fack Ju Göhte: DocMo goes Kant! – Über die neue Fühl-oh-Sophie im Digitalen

screenshot DocMo 19.11.17

#wiegehtsunsmorgen
Digitalisierung – Individualität – Selbstbestimmung

Themenabend bei arte, oder was? Nein, nein – DocMo will noch mehr und hat jetzt seine philosophische Seite entdeckt, die mittels digitaler JubelperserInnen in die virtuelle Welt hinausgetragen wird. Dafür wurde dankenswerterweise vor Jahren das Hobby des „Bloggens“ erfunden. Weiterlesen

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In jener Nacht. – Als die unabhängige flächendeckende Arzneimittelversorgung der Staatsräson geopfert wurde

 

Josef Türk junior / pixelio.de
Josef Türk junior / pixelio.de

„Schon wieder“, stöhnte Angie, als ihr rotes Privattelefon zum wiederholten Mal in dieser Nacht klingelte. „Joachim, geh Du doch bitte mal ran! Ich kann jetzt grad nicht, ich muss immer noch die vielen Scherben vom Regieren zusammenfegen!“, bat sie leicht genervt und ebenfalls zum wiederholten Male ihren Mann, aber der war sauer. Oder Sauer? So ganz genau wusste sie es jetzt auch nicht mehr, aber seit sie in dieser Kollisionsrunde (oder war es die Koalitionsrunde?) am Mittwoch so gar nichts Substanzielles mehr beschlossen und vor allem keine Lösung für die zusammenbrechenden Vor-Ort-Apotheken in Deutschland gefunden hatten, hatte sie permanent dieses Klingeln im Ohr.

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Horrorwichteln leicht gemacht!

Dickimatz / pixelio.de
Dickimatz / pixelio.de

Weihnachts-Wichteln kennen Sie. Aber derzeit erfreut sich auch das sogenannte „Horrorwichteln“ immer größerer Beliebtheit. Es gehört zur Vorweihnachtszeit wie Glühwein, Punsch und Plätzchen und wird mittlerweile sogar von bundesdeutschen PolitikerInnen unterstützt und gefördert. Anders kann ich mir gerade als Apothekerin die Vehemenz, mit der einzelne Personen mit ihren Äußerungen die Öffentlichkeit belästigen, sonst nicht erklären.

Was oder wen braucht also eine gesellige Runde von, sagen wir mal,
Apothekerinnen und Apothekern zu einem gelungenen Abend voll Horror (also außer Alkohol und Gebäck)? Weiterlesen

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Ohne ApothekeR fehlt auch der SPD was! – Bericht über unser Gespräch

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mit Dank an Ulrich Hampel und seinen Mitarbeiter

Eigentlich hatte es ein Gespräch über die Irrungen und Wirrungen im Apotheken-Alltag durch zu viel Bürokratie, mangelhafte Vergütungsanpassung und vor allem die wiederholten Eingriffe seitens der Retaxationsstellen der Krankenkassen werden sollen, zu dem sich Apotheker Thomas Brongkoll aus Steinfurt und MdB Ulrich Hampel (SPD) aus Dülmen bereits im Sommer verabredet hatten. Seitdem ist jedoch viel passiert und so stand beim heutigen Treffen natürlich die jüngste Entscheidung des EuGHs und die Auswirkungen auf die Situation der deutschen Apotheken und der Gesundheitsversorgung im Mittelpunkt.
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Gefangen im Netz! – Über Fernbehandlung und Arzneimittelversand.

pepsprog / pixelio.de
pepsprog / pixelio.de

Eigentlich ist in Deutschland ja der Handel mit und die Nutzung von falschen Titeln verboten, egal, ob es ein „von und zu“ oder ein Doktortitel ist. Auch das Einschalten eines Ghostwriters oder allzu intensives copy & paste zum Erschleichen einer Promotionsarbeit ist der Karriere nicht förderlich und kann schnell die Geisterjäger auf den Plan rufen. Die Geister, die man da rief, wird man im Gegensatz zum erschlichenen Titel dann sein Lebtag nicht los … Weiterlesen

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Notdienst – auch in Zukunft noch so?

emergency-1137137_640Gerade (Samstag) sitze ich im Notdienst und bin heute mal wieder beeindruckt, was so alles bei mir aufschlägt, wo ich helfen kann und wo ich hätte helfen können, wenn die Krankenkassen nicht schon jetzt einen Strich durch die Versorgungs-Rechnung gemacht hätten:

Eine Diabetikerin mit Insulinumpe ist bei ihrem Freund zu Besuch. Das Insulinfläschchen neigt sich dem Ende zu und sie hat den Adapter von der Pumpe zur Durchstechflasche zu Hause vergessen. Da ist guter Rat teuer, denn wir sind seitens der Krankenkassen aus der Pumpenversorgung (Hilfsmittel) quasi ausgeschlossen und haben hier keine passenden Adapter vorrätig. Weiterlesen

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Ja, ich gestehe! – Gedanken zum EuGH-Urteil

Bredehorn Jens / pixelio.de
Bredehorn Jens / pixelio.de

Ich bin Teil einer Verschwörung, gehöre zur „Pharma-Mafia“, treibe in Deutschland die Preise für die Medikamente vom Arzt (=Rx) in schwindelerregende Höhen, profitiere von einem korrupten Gesundheitssystem, das wir Apothekerinnen und Apotheker uns nicht nur ausgedacht haben, sondern auch seit dem Mittelalter mit Morgenstern, Revolver und Lobbyarbeit vehement verteidigen, bereichere mich an Leid und Siechtum der Kranken, kann gar nicht genug kriegen von Geld-Geld-Geld und möchte jetzt auch noch verhindern, dass jemand seine Medikamente billiger bekommt!

So oder so ähnlich scheint bei einigen Leuten die Vorstellung über das Apotheker-Dasein zu sein… Nein, wir sind nicht bei den täglichen Schmuddel-Sozialneid-Dokusoaps der Privatsender (Wer verklagt die übrigens mal wegen „intellektueller Folter“ vor dem EuGH?), sondern bei den Medien, die bisher eigentlich eine gewisse geistige Grundausstattung vorausgesetzt haben. Wobei das bei der Mehrheit der Kommentatoren wohl bezweifelt werden muss….

Was ist passiert? Weiterlesen

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Warum wir sonst noch wichtig sind

© Tim Reckmann / pixelio.de
© Tim Reckmann / pixelio.de

Klar, Apotheken versorgen Menschen mit Arzneimitteln. Das ist unser gesetzlicher Auftrag und dafür erhalten wir a) unser Honorar und b) einige – wie ich inzwischen meine – zweifelhafte Privilegien (Stichwort „Apothekenmonopol“). Daneben tun wir aber noch viel mehr:

  • Wir sind DER Ansprechpartner für kleine Wehwehchen und „Befindlichkeitsstörungen“. Ohne Wartezeit, ohne „Sprechstunde“, einfach immer, wenn die Apotheke geöffnet hat. Und manchmal bekommen wir für gute Ratschläge auch mal kein Geld, so wie letztens bei einem Kunden, dessen Mutter verreist war und der sich Sorgen machte, weil sie ihren „Blutverdünner“ nicht dabei hatte.

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Lieferengpässe Teil 4: NO Vaminsulfon

Bild: Tim Reckmann / pixelio.de
Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

Während ganz Deutschland den Impfpass oder jetzt wohl eher den Reisepass sucht, gibt es in den Apotheken seit geraumer Zeit ganz andere Pässe zu finden, die allerdings keiner sucht, weil sie niemand haben will: die Lieferengpässe. Ihre Bearbeitung, also die Suche nach Alternativen und Beschaffungsmöglichkeiten, ist fast so langwierig und aufwändig wie die Beantragung eines neuen Reisepasses. Geld, Zeit und Nerven kostet sie auch, denn die Apotheken haben Einiges zu tun, die Patienten zu beruhigen, nach Lieferterminen und Alternativen zu telefonieren, extra Bestellungen aufzugeben oder Rezepte ändern zu lassen, um die Versorgung mit wichtigen Medikamenten auch unter den schwierigen Bedingungen der Rabattverträge sicherzustellen. Weiterlesen

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Von Nudeln, Pillen und ohneApothekerfehltdirwas

Bildquelle Andreas Hermsdorf / pixelio.de
Bildquelle Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Ich wohne stadtnah, aber trotzdem ländlich.
Selbst die angrenzende „Großstadt“ ist nicht sooo groß, wie sie gerne tut oder wäre.

Meine Apotheke ist eine „Landapotheke“ – überwiegend Stammkunden, die meinen Kolleginnen und mir seit 17 Jahren die Treue halten – oder „nachwachsen“.

Die Jugendlichen sind mit meiner Tochter aufgewachsen, kennen sich seit Kindergarten oder Grundschule. Mit den Erwachsenen zusammen bin ich älter geworden.

So passiert es eben immer wieder, dass ich beim örtlichen Supermarkt am Nudelregal nicht nur nach den Spaghetti suche, sondern sich ein „Beratungsgespräch“ ergibt: Weiterlesen

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Holländischer Käse oder: Was sind eigentlich Rx-Boni?

Annett Bockhoff / pixelio.de
Annett Bockhoff / pixelio.de

Holland ist nicht nur durch Heerscharen vagabundierender Wohnwagenfahrer, sondern auch durch den Export so unterschiedlicher Dinge wie Tulpen, Tomaten, Holzschuhe oder Fußballer-Ehefrauen bekannt. In Holland gibt es auch jede Menge Käse, wobei einem nicht nur Gouda, Edamer oder Leerdamer schwer im Magen liegen können.

Holländer versenden gerne Arzneimittel nach Deutschland (DocMorris ist nicht die einzige grenznahe Versandapotheke), fühlen sich aber trotzdem im freien Warenverkehr beschränkt und diskriminiert, weil sie in Deutschland aufgrund der Preisbindung verschreibungspflichtiger Arzneimittel keine Rabatte oder Bonussysteme gewähren dürfen und beim Versand von zwei Arzneimittelpackungen nicht noch den einen oder anderen Käse kostenlos an den Verbraucher mitschicken können. Weiterlesen

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Starbucks, Apple, McDonalds und die Apothekenketten

Bild: Pharmama's Blog
Bild: Dank an Pharmama / www.pharmama.ch

Liebe Politiker,

die ersten Drei sind „Heuschrecken“, klar.
Aber die  Apothekenketten sind toll, oder?
Bei den ersten drei Namen denkt Ihr vermutlich an Steuervermeidungsmodelle erster Güte, beim Begriff „Apothekenketten“ wird’s Euch aber heimlich immer ganz warm ums Herz – nur offiziell aussprechen und zugeben dürft Ihr das nicht, das erledigen für Euch die Krankenkassen oder die Medien. Weiterlesen

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Saturday Night Fever! – Wenn Krankenkassen aus der Reihe tanzen

Didi01 / pixelio.de
Didi01 / pixelio.de

Ja, ich gebe es hier vor aller Öffentlichkeit zu: Ich habe damals, in den 70er- und 80er-Jahren des letzten Jahrtausends als Jugendliche Filme wie „Saturday Night Fever“ mit John Travolta geliebt! Ja, ich habe sogar danach getanzt. Mehrmals. Und auch „Grease“ hat mir so gut gefallen, dass ich den Film öfter gesehen habe. Genauso wie „Top Gun“ mit Tom Cruise. Ich habe den Film sogar mal als Video-Kassette besessen, die ich verliehen, also quasi weiterverbreitet habe. Hätte ich damals geahnt, dass das vielleicht schon ausreichende Gründe dafür sein könnten, dass ich Diabetiker, die bei einer bestimmten Krankenkasse versichert sind, nicht mehr mit Hilfsmitteln versorgen darf: Ich hätte sie mir natürlich trotzdem angeschaut!

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DSDS – Deutschland sucht das Super-Privatrezept

Georg Philipski / pixelio.de
Georg Philipski / pixelio.de

Ein Arzt hat mir mal gesagt, dass ein Privatpatient sozusagen drei Kassenpatienten mit „durchzieht“. Und auch für Apotheken waren ja Privatrezepte durchaus mal attraktiv. Aber das soll hier nicht das Thema sein, sondern das Privatrezept bzw. die nahezu unendliche Zahl an Rezept-Formular-Variationen. Ich habe nämlich manchmal das Gefühl, mich in einer Runde von DSDS zu befinden: Welcher Arzt hat denn nun das schönste/ausgefallenste/ bunteste ….Rezept-Formular?

Bei dem, was in der Apotheke so vorgelegt wird, kann man die ganze Bandbreite an grafischen Ideen bewundern: Es gibt nahezu alle Farben des Regenbogens von blau über pink zu petrol, dazu Wasserzeichen, allerlei Logos, Hintergrund der von rot oben nach pink unten verläuft, jede Menge schicke Schriftarten, Hoch- oder Querformat, Adresse oben rechts oder unten links…… Weiterlesen

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Ohne ApothekeR fehlt mir was? – Die „schönsten“ Vorurteile

redsheep / pixelio.de
redsheep / pixelio.de

Ohne ApothekeR fehlt mir was?

Was denn? Wieso denn? Ich bestelle im Internet, da ist alles billiger!

Ooch…. Da gibt es so Einiges, was die Apotheken vor Ort tun. Und immer geht es dabei um Ihre Gesundheit! Und weil wir seit Jahrzehnten so leise und unaufgeregt, aber mit Herzblut und Fachwissen für Sie arbeiten, scheint das selbstverständlich und manches Vorurteil macht sich breit.

1. Schachteln raussuchen kann auch ein Automat, eine Abgabestelle oder das geht per Internet – aber sicher viel billiger!

Nein – denn hier geht es „ums Eingemachte“, nämlich um nichts Geringeres als Ihre Gesundheit! Weiterlesen

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Das ganze Leben ist eine Schnitzeljagd! – oder: Finde den verordnenden Arzt im Krankenhaus

Peter Smola / pixelio.de
Peter Smola / pixelio.de

Während Hape Kerkeling ja glaubt, das ganze Leben sei ein Quiz und wir sind nur die Kandidaten, glaube ich inzwischen, dass das ganze Leben eine Schnitzeljagd ist. Jedenfalls als Apotheker und erst recht, wenn man als solcher Rücksprache mit einem Arzt wegen einer unklaren Verordnung halten muss. Und das muss man ziemlich oft, weil es einerseits so viele Regelungen gibt, die zu beachten sind und andererseits so viele Ärzte, die sich diese Regeln irgendwie so gar nicht merken können.

Unsere letzte Schnitzeljagd fand letzte Woche in der beliebten Telefonversion statt, bei der wir versuchen, den verordnenden Arzt in einer großen Berliner Klinik („Charité? Oje!“) so schnell wie möglich ausfindig zu machen. Das kann ein Weilchen und auch mal ein paar Tage dauern, egal, wann man anruft, denn die – wenn überhaupt – angegebenen Telefonnummern werden mit einem Zufallsgenerator ermittelt und sind selten „echt“. Ebenso wie die Stempel der angeblich verordnenden Ärzte. Was vielleicht auch der Grund ist, weshalb die Stempel mit Arztnamen und Berufsbezeichnung gerade in Kliniken gar nicht erst aufgedruckt werden. Das ist dann sozusagen der Bonus-Level „Hieroglyphen-Raten“ bei der Schnitzeljagd und der Nullretax-Bonus für die Krankenkassen … Weiterlesen

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Wer sind die wahren Abzocker im Gesundheitssystem?

Deborah Hof-Klatt
Deborah Hof-Klatt

„Millionenbetrug in Apotheken mit Luftrezepten“ – so lautet heute eine große Schlagzeile der Sonntagszeitungen. Da ist mir doch fast mein von den Kindern so liebevoll vorbereitetes Muttertagsfrühstück im Hals stecken geblieben! Ärzte und Apotheker machen angeblich gemeinsame Sache und bereichern sich gemeinsam an gefälschten „Luftrezepten“. „Die Welt“ zum Beispiel behauptet nicht nur, dass Betrug mit solchen eingereichten und nicht belieferten Rezepten existiert. Nein, es ist sogar von „hohen Dunkelziffern“ die Rede, die Krankenkassen ermittelten laut Artikel in fast allen Bundesländern.

Einige Kriminelle gibt es sicher in jedem Berufsstand. Wie die ein solches Vorgehen überhaupt bewerkstelligen, ist mir ein Rätsel, wenn man die engmaschige Kontrolle bedenkt, die im Gesundheitssystem üblich ist. Ärzte müssen Verordnungen, besonders kostspielige, vor den Krankenkassen verantworten und ein Budget einhalten. Der Apotheker hat die Pflicht zur unverzüglichen Belieferung mit noch dazu möglichst wirtschaftlicher Abrechnung. Weiterlesen

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Lieferengpässe Teil x – Luftnummer mit Metoprolol 200 mg

Foto: Dr. Kerstin Kemmritz
Foto: Dr. Kerstin Kemmritz

„Metoprolol 200 mg retard 100 Stück“ steht auf dem Rezept, das mir mein Stammkunde am Samstag kurz vor Toresschluss noch in die Hand drückt. „Kriege ich das noch schnell?“ Na klar, kein Problem, Metoprolol ist ja schließlich nichts Besonderes, sondern ein alt-bewährter Wirkstoff aus der Gruppe der ß-Blocker, der bei Bluthochdruck, Herzrasen und zur Migräneprophylaxe eingesetzt wird. Mein Stammkunde bekommt es gegen zu hohen Blutdruck. Haben wir darum immer an Lager, damit er sich nicht so aufregt ….

Aufregend wird es, als meine Apothekensoftware den berühmten „Dreizeiler“ auf dem Bildschirm anzeigt, der immer dann erscheint, wenn nichts erscheint. Also wenn die Ware nicht (mehr) an Lager ist. Ui, das wird jetzt peinlich… Na ja, bestimmt haben wir bei einem so gängigen Mittel noch die eine oder andere Herstellerfirma an Lager, dann muss ich ihm nur erklären, dass er diesmal eine andere Firma ausprobieren soll, wenn er sein Medikament gleich mitnehmen will. Gleich mitnehmen? Das scheint heute nichts zu werden, denn mein ganzes Warenlager ist frei von Metoprolol 200 mg retard! Weiterlesen

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Bitte was Billiges! – Was Ginkgo-Blätter und Rotwein gemeinsam haben

Jürgen Hauschke / pixelio.de
Jürgen Hauschke / pixelio.de

Na, wie halten Sie es mit Ihrer Essensbegleitung? Soll es da lieber ein kleiner Italiener, ein großer Franzose oder doch eher der bodenständige und robuste Deutsche sein? Nein, keine falsche Panik (oder Vorfreude…), das wird kein Artikel über Escort-Services, sondern über Rotwein! Vordergründig jedenfalls, denn eigentlich geht es um Apotheke und Arzneimittel. Aus Ginkgo-Blättern. Was das mit Rotwein zu tun hat, erfahren Sie, wenn Sie weiterlesen, denn den meisten Menschen ist Rotwein doch näher, und wahrscheinlich auch lieber, als Ginkgo.

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